Satzung

S A T Z U N G

Für den Sportverein Tennis-Club Böhlitz-Ehrenberg e. V.

Allgemeine Bestimmungen Paragraph 1 – Name und Sitz

(1)        Der Verein führt den Namen TC BÖHLITZ-EHRENBERG e. V. und hat seinen Sitz in 04178 Böhlitz-Ehrenberg, Ludwig-Jahn- Str. 22.

(2)        Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Leipzig unter der Nr. VR 1663 eingetragen.

(3)        Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Paragraph 2 – Zweck des Vereins

(1)      Zweck des Vereins ist es, Sport zu betreiben und den Sport in seiner Gesamtheit zu fördern und auszubreiten.

(2)        Er erstrebt durch Leibesübungen die sittliche und körperliche Ertüchtigung seiner Mitglieder.

(3)        Er ist politisch, konfessionell und rassisch neutral.

(4)        Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemein- nützige Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigter Zweccke der Abgabenordnung 77 (Paragraph 52 ff) oder der an ihre Stelle tretenden Bestimmungen.

(5)        Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(6)        Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(7)        Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Sportvereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

Paragraph 3 – Mitgliedschaft in anderen Organisationen

Der Verein ist Mitglied des Stadtsportbundes Leipzig e.V. und des Sächsischen Tennisverbandes e.V. (STV) und regelt im Einklang mit deren Satzungen seine Angelegenheiten selbständig.

Paragraph 4 – Rechtsgrundlage

(1)        Die Rechte und Pflichten der Mitglieder werden durch die vorliegende Satzung ausschließlich geregelt.

(2)        Für Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft zum Verein und aller damit im Zusammenhang stehenden Fragen entstehen, ist der ordentliche Rechtsweg erst zulässig, nachdem der Vorstand entschieden hat.

Paragraph 5 – Mitgliedschaft

(1)           Anträge auf Aufnahme in den Verein sind schriftlich zu stellen. Anträge von Minderjährigen bedürfen der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

(2)           Die Mitgliedschaft wird durch den Beschluss des Vereins- vorstandes erworben. Ein derartiger Beschluss ist nur rechts- wirksam, wenn das aufzunehmende Mitglied die festgelegte Aufnahmegebühr und den anteiligen Mitgliedsbeitrag bezahlt hat bzw. ihm durch Beschluss des Vorstandes Beitragsbefreiung erteilt ist.

Paragraph 6 – Ehrenmitglieder

(1)           Personen, die sich besonders um die Förderung des Sports innerhalb des Vereins verdient gemacht haben, können auf Antrag des Vorstandes durch Beschluss der Jahreshauptver- sammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

(2)           Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der Beitragsleistung befreit.

 

Paragraph 7 – Erlöschen der Mitgliedschaft

(1)           Die Mitgliedschaft erlischt,

a)    durch Austritt aufgrund einer schriftlichen Erklärung unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat, jeweils zum Schluss eines Quartals.

b)   durch Ausschluss aus dem Verein aufgrund eines Beschlusses des Vorstandes.

c)       mit dem Tod des Mitgliedes.

(2)           Durch das Erlöschen der Mitgliedschaft bleiben die aufgrund der bisherigen Mitgliedschaft zur Entstehung gelangten Verbindlich- keiten gegenüber dem Verein unberührt.

Paragraph 8 – Ausschließungsgründe

  1. (1)           Die Ausschließung eines Mitgliedes kann nur in den nachstehend bezeichneten Fällen erfolgen:a)   wenn die im Paragraph 10 vorgesehenen Pflichten gröblich und schuldhaft verletzt werden;

    b)   wenn das Mitglied seinen dem Verein gegenüber eingegan- genen Verbindlichkeiten, insbesondere seiner Verpflichtung zur Beitragszahlung, trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung nicht nachkommt;

    c) wenn das Mitglied den Grundsätzen der vorliegenden Satzung schuldhaft zuwider handelt, insbesondere gegen die unbe- schriebenen Gesetze von Sitte, Anstand und Sportkamerad- schaft grob verstößt.

    (2)           Über die Ausschließung entscheidet der Vorstand. Vor einer Entscheidung über den Ausschluss hat der

    Vorstand das betroffene Mitglied durch Einschreiben zur mündlichen Verhandlung vor den Vorstand zu laden. Die Entscheidung des Vorstandes ist dem Betroffenen schriftlich mittels Einschreiben zuzustellen.

Rechte und Pflichten der Mitglieder Paragraph 9 – Rechte der Mitglieder

Die Vereinsmitglieder sind insbesondere berechtigt:

a)   durch Ausübung des Stimmrechts an den Beratungen

und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzu- nehmen. Zur Ausübung des Stimmrechts sind nur Mitglieder über 16 Jahre berechtigt,

b)   die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der hierfür ge- troffenen Bestimmungen zu nutzen,

c)    an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen,

d)   vom Verein Versicherungsschutz gegen Sportunfälle zu verlangen, und zwar im Rahmen der vom Landessportbund Sachsen abgeschlossenen Unfallversicherung.

 

Paragraph 10 – Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind inbesondere verpflichtet:

a)   die Satzung des Vereins, des SSB und STV zu befolgen,

b)   nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln,

c)   die durch Beschluss der Jahreshauptversammlung festgelegten Beiträge bzw. Arbeitsstunden zu entrichten.

e) an allen sportlichen Veranstaltungen nach Kräften mitzu- wirken, zu deren Teilnahme er sich zu Beginn der Saison verpflichtet hat.

Organe des Vereins Paragraph 11

(1)   Organe des Vereins sind:

a)   die Jahreshauptversammlung bzw. Mitgliederversammlung

b)   der Vorstand.

(2)   Die Mitgliedschaft im Vorstand ist ein Ehrenamt. Eine finanzielle Vergütung erfolgt nicht.

(3)   Ein Aufwandsersatz gegen Belegnachweis bleibt davon unberührt.

Mitgliederversammlung

Paragraph 12 – Zusammentreffen und Vorsitz

(1)   Die den Mitgliedern bezüglich der Vereinsleitung zustehenden Rechte werden in der Mitgliederversammlung als oberstes Organ des Vereins ausgeübt. Sämtliche Mitglieder über 16 Jahre haben eine Stimme. Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig. Mitgliedern unter 16 Jahren ist die Anwesenheit zu gestatten.

(2)   Die Mitgliederversammlung soll mindestens einmal jährlich zum

Jahresanfang als so genannte Jahreshauptversammlung zwecks Beschlussfassung über die anliegenden Aufgaben einberufen werden. Die Einberufung erfolgt durch die 1. oder 2. Vorsitzen- den schriftlich unter Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung mit einer Einberufungsfrist von 3 Wochen. Anträge zur Tagesordnung sind 10 Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen.

(3)   Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand nach der obigen Vorschrift einzuberufen, wenn ein dringender Grund vorliegt oder 20 Prozent der Stimmberechtigten es beantragen.

(4)   Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1.Vorsitzende,

bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende.

Paragraph 13

Der Jahreshauptversammlung steht die oberste Entscheidung in allen Vereinsangelegenheiten zu, soweit sie nicht satzungsgemäß anderen Organen übertragen ist. Seiner Beschlussfassung unterliegt insbeson- ders:

a)    Wahl der Vorstandsmitglieder

b)   Ernennung von Ehrenmitgliedern

c)    Bestimmung der Grundsätze für die Beitragserhebung für das neue Geschäftsjahr und die Anzahl der Pflichtstunden

d)   Rechenschaftslegung über die Verwendung der Finanzmittel des vergangenen Geschäftsjahres und Bestätigung des Haushalts-Vorschlages für das laufende Geschäftsjahr.

 

Paragraph 14 – Tagesordnung

Die Tagesordnung einer Jahreshauptversammlung hat mindestens Folgende Punkte zu umfassen:

a)    Feststellen der Stimmberechtigten

b)   Rechenschaftsbericht

c)    Bestimmung der Beiträge für das laufende Geschäftsjahr

d)   Nachwahlen, sofern nicht Neuwahlen anstehen

e)    Besondere Anträge

 

Paragraph 15 – Vereinsvorstand

(1)   Der Vorstand setzt sich zusamen aus:

a)   dem 1. Vorsitzenden

b)   dem 2. Vorsitzenden und dem Leiter des Sportbetriebes

c)   dem Kassenwart

d)   dem Technischen Leiter und Gerätewart

e)   dem Schriftführer

(2)   Die Mitglieder des Vorstandes werden von Jahreshauptversamm- lung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Wiederwahl ist unbe- grenzt zulässig.

(3)   Die Vertretung des Vereins im Rechtsverkehr erfolgt durch zwei Mitglieder des Vorstandes. Der 1. Vorsitzende ist berechtigt, den Verein allein zu vertreten.

Bei Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert von über 2.000 € ist zur rechtswirksamen Vertretung des Vereins das Handeln von zwei Vorstandsmitgliedern erforderlich.

Paragraph 16 – Pflichten und Rechte des Vorstandes

(1)   Aufgaben des Vorstandes

a)      Der Vorstand hat die Geschäfte des Vereins nach den Vorschriften der Satzung und nach Maßgabe der durch die Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse zu führen.

b)     Der Vorstand ist notfalls ermächtigt, beim Ausscheiden oder sonstiger dauernder Verhinderung von Mitgliedern, deren verwaistes Amt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung durch geeignete Mitglieder des Vereins zu besetzen.

(2)   Aufgaben der einzelnen Mitglieder

a)      Der 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfalle der 2. Vorsitzende, vertritt den Verein nach innen, regelt das Verhältnis der Mit- glieder untereinander und zum Verein, beruft und leitet die Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen und hat die Aufsicht über die gesamte Geschäftsführung des Vorstandes. Er unterzeichnet die genehmigten Sitzungsprotokolle von Mit- gliederversammlungen und Vorstandssitzungen sowie die wichtigen und verbindlichen Schriftstücke.

b)     Der Kassenwart verwaltet die Kassengeschäfte und sorgt für die Einziehung der Beiträge.

Zahlungen sind ggf. mit dem 1. oder 2. Vorsitzenden abzustimmen.

c)      Der Schriftführer erledigt den gesamten Geschäfts- und Schriftverkehr. Er führt die Mitgliederlisten und in den Ver- Sammlungen die Protokolle.

d)     Der Leiter des Sportbetriebes bearbeitet den gesamte Sport- verkehr.

e)     Der Technische Leiter und Gerätewart hat das Vereins- eigentum, Sportgeräte und Ausrüstungen verantwortlich zu verwalten und in einem gebrauchsfähigen Zustand zu erhalten.

Allgemeine Schlussbestimmungen

 Paragraph 17 – Verfahren der Beschlußfassung

(1)        Sämtliche Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Die Abstimmung geschieht durch Handaufheben, wenn nicht geheime Wahl beantragt wird.

(2)        Sämtliche Stimmberechtigten sind zur Stellung von Anträgen zur Tagesordnung bis vor Beginn der Versammlung befugt.

(3)        Über sämtliche Versammlungen ist ein Protokoll zu führen. Das Protokoll muß Angaben über die Anzahl der Erschienenen, die gestellten Anträge und das Abstimmungsergebnis enthalten. Gefasste Beschlüsse sind besonders hervorzuheben.

Paragraph 18 – Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

(1)        Zur Beschlussfassung über Satzungsänderung ist eine Mehrheit von ¾ der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder, über die Vereinsauflösung eine von 4/5 unter der Bedingung, dass Mindestens 75 % der Stimmberechtigten anwesend sind, erfor- derlich.

(2)        Erscheinen bei der Beschlussfassung über die Vereinsauflösung weniger als 4/5 der Stimmberechtigten, so ist die Abstimmung 4 Wochen später nochmals zu wiederholen. Die Versammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen be- schlussfähig.

 

Paragraph 19 – Vermögen des Vereins

(1)        Die Überschüsse der Vereinskasse sowie die sonst vorhandenen Vermögensgegenstände sind Eigentum des Vereins. Ausgeschie- denen Mitgliedern steht ein Anspruch hieran nicht zu.

(2)      Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung des Sports.

Leipzig, 21.April 2015

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